RG-2026-028
Einsiedelei des Niklaus von Flüe (Unterwalden) – kolorierter Stahlstich, Girard / Bichop, ca. 1840
ca. 1835–1850
Über das Werk
Niklaus von Flüe (1417–1487) ist der einzige Schweizer Nationalheilige – sein Ranft-Heiligtum zieht bis heute Pilger und Reisende an. Dieser fein kolorierte Stahlstich aus der Blütezeit der Schweizer Reisegrafik (ca. 1840) zeigt die Kapelle im idyllischen Ranfttal mit Leben erfüllten Staffagefiguren in Trachten. Die frische Originalkolorierung in Grün, Rot und Blau ist für dieses Alter bemerkenswert gut erhalten. Der Stempel der Buchbinderei Sedlacek-Acklin Zug auf der Rückseite belegt, dass das Werk über Jahrzehnte sorgfältig in einer Zuger Sammlung aufbewahrt wurde.
Sammler-Interesse
Der Schweizer Nationalheilige Niklaus von Flüe ist international bekannt – besonders bei katholischen Sammlern in den USA, Südeuropa, Japan und Lateinamerika. Das Motiv verbindet religiöse Bedeutung mit romantischer Alpenlandschaft: eine Kombination, die auf 1stDibs und internationalen Kunstportalen konstant gefragt ist. Die französische Titelsprache ('Hermitage de Nicolas de Flue') macht das Werk direkt für den frankophonen Markt zugänglich. Originalkolorierung plus Goldrahmen plus dokumentierte Schweizer Provenienz – das ist ein sofort hängefertiges Sammlerstück.
Provenienz
Dieses Werk stammt nachweislich aus einer Zuger Privatsammlung – der Stempel der traditionsreichen Buchbinderei Frz. Sedlacek-Acklin aus Zug auf der Rückseite belegt die sorgfältige lokale Bewahrung über Generationen. Das Motiv, die Einsiedelei des einzigen Schweizer Nationalheiligen Niklaus von Flüe im Ranfttal, wurde in der Romantik zu einem der meistgefragten Wallfahrtsmotive der Schweizer Reisegrafik. Der Stich gelangte professionell gerahmt und verglast in den heutigen Zustand – ein ready-to-hang Sammlerstück mit starker Provenienz und noch stärkerem Sujet.
Inschriften
HERMITAGE DE NICOLAS DE FLUE. | (UNTERWALD) | Girard del. [links unten] | Bich[op] sc. [rechts unten, teilweise abgeschnitten] | Rückseite: Frz. Sedlacek-Acklin / Buchbinderei / ZUG