Barockes Altarbild einer Heiligen mit Almosenspende (Wiener Barockmalerei)
Museums-Edition Nicht verkäuflich. Wir haben's trotzdem geschätzt.

Referenz-Nr. RG-2026-221

Barockes Altarbild einer Heiligen mit Almosenspende (Wiener Barockmalerei)

ca. 1730–1760 (Wiener Hochbarock / frühes Rokoko)

Technik
Öl auf Leinwand (Altargemälde)
Künstler/in
Nicht signiert erkennbar; stilistisch dem Umkreis der Wiener Barockmalerei zuzuordnen (Umkreis Paul Troger / Daniel Gran / Michelangelo Unterberger). Zuschreibung offen.
Ort
Wien (Wien-Museum / österreichischer Sakralkontext)
Mass
ca. 200 × 350 cm (großformatiges Altarbild, Sichtmaß geschätzt)
Rahmen
Aufwendig geschnitzter, vergoldeter Barock-Altarrahmen mit Rosetten- und Akanthusdekor, integriert in rötlichen Marmoraltar
Zustand
gut / leichte Alterspatina

Geschätzter Marktwert

CHF 30'000 – 90'000

Das Museum fragen, ob's verkauft

Über das Werk

Ein monumentales Wiener Barock-Altargemälde von großer koloristischer Kraft: Die aufsteigende Bewegung von der irdischen Bittstellermenge bis zur himmlischen Engelsglorie ist mustergültig für die österreichische Hochbarockmalerei um 1730–1760. Die lichte Palette, die dynamischen Putti und die theatralische Architekturkulisse verweisen auf den Umkreis von Paul Troger und Daniel Gran – Meister, die das Erscheinungsbild der Wiener Sakralkunst prägten. Als musealer Bestandteil eines vollständig erhaltenen Marmoraltars ist das Werk ein außergewöhnliches Ensemblestück.

Sammler-Interesse

Großformatige österreichische Barock-Altarbilder mit intakter Provenienz und Museumskontext sind auf dem internationalen Markt gefragt – bei US-amerikanischen Sammlern religiöser Barockkunst, europäischen Old-Master-Käufern und zunehmend asiatischen Museen, die repräsentative europäische Barockmalerei suchen. Die dramatische Komposition, die goldene Rahmung und die Nähe zu benannten Wiener Meistern machen es zu einem Prestigeobjekt für Sammlungen mit sakralem Schwerpunkt.

Provenienz

Sammler-Notiz: WIEN-MUSEUM. Das Werk ist als musealer Bestand dokumentiert und gehört zu einem vollständig erhaltenen barocken Marmoraltar mit vergoldetem Schnitzrahmen und flankierenden weißen Marmorskulpturen – ein authentisches Wiener Sakralensemble des 18. Jahrhunderts. Nicht verkäuflich; die Wertangabe ist eine hypothetische Auktionsschätzung.

Inschriften

Keine lesbaren Inschriften oder Signaturen auf den Fotos erkennbar.

Belege

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