RG-2026-085
St. Moritz (Bündten) – Wasserfall bei St. Moritz & Bad St. Moritz, Stahlstich nach L. Rohbock
ca. 1850–1865, Mitte 19. Jh.
Über das Werk
Dieser feine Stahlstich vereint zwei St. Moritz-Motive auf einem Blatt – den romantischen Wasserfall und das Kurdorf Bad St. Moritz mit seinem berühmten schiefen Kirchturm. Er stammt aus der klassischen Reihe der Schweizer Stahlstiche der 1850er Jahre nach dem produktiven Vedutenzeichner Ludwig Rohbock, gestochen von G. M. Kurz. Als Ansicht des heute weltbekannten Nobel-Ferienortes ist das Blatt ein begehrtes Sammlerstück mit hohem Wiedererkennungswert.
Sammler-Interesse
St. Moritz genießt weltweit ikonischen Status als Luxus-Winterdestination – besonders bei Käufern aus den USA, Japan, China und dem Golf-Raum. Eine authentische historische Ansicht aus dem 19. Jahrhundert verbindet Prestige, Alpen-Romantik und Sammelbarkeit; ideal für Chalet-Interieurs, Hotels und Design-Sammler, die einen echten Bezug zum berühmtesten Engadin-Ort suchen.
Provenienz
Das gerahmte Blatt trägt auf der Rückseite das Etikett des renommierten Basler Rahmenateliers 'Zum goldige Rahme' (F. + M. Ropélé-Vogt, Spalenvorstadt 24, 4051 Basel) – ein Hinweis auf eine gepflegte Schweizer Provenienz und fachgerechte Rahmung. Der Doppelstich nach L. Rohbock, gestochen von G. M. Kurz, zeigt St. Moritz noch als beschauliches Bündner Bergdorf, lange vor dem Aufstieg zum mondänen Weltkurort – ein charmanter historischer Kontrast, der das Blatt für Liebhaber des Engadins besonders reizvoll macht.
Inschriften
'WASSERFALL BEI ST. MORITZ.' (links), 'BAD ST. MORITZ.' (rechts), 'ST. MORITZ. (Bündten)' (Mitte unten), 'L. Rohbock delt.' (unten links), 'G.M. Kurz sculp.' (unten rechts)