Referenz-Nr. RG-2026-218
Emilie Flöge — Gustav Klimt, 1902 (Öl auf Leinwand, Wien Museum)
1902
- Technik
- Öl auf Leinwand, mit Gold- und Silberakzenten
- Künstler/in
- Gustav Klimt (1862–1918)
- Ort
- Wien, Österreich (Wien Museum)
- Mass
- ca. 84 × 181 cm (Originalmass des Gemäldes)
- Rahmen
- Schlichter vergoldeter Holzrahmen (Wiener Werkstätte-Stil), Patina/Altersspuren
- Zustand
- sehr gut (museal konserviert)
Über das Werk
Dieses Ganzfigurenporträt von Emilie Flöge, der wichtigsten Vertrauten und Lebensgefährtin Klimts, gilt als eines der berühmtesten und wertvollsten Gemälde des Wien Museums. Erstmals verbindet Klimt hier naturalistische Gesichtszüge mit rein ornamentalen Flächen und setzt Gold- und Silberakzente — ein Schlüsselwerk auf dem Weg zu 'Der Kuss'. Die beiden quadratischen Signaturen erinnern bewusst an japanische Namensstempel und zeugen von Klimts früher Faszination für Japan.
Sammler-Interesse
Klimt ist eine der wenigen wirklich globalen Marken der Kunstgeschichte — seine Werke erzielen bei Sotheby's und Christie's Rekordpreise. Der dokumentierte japanische Einfluss macht dieses Werk besonders für japanische und asiatische Sammler und Museen faszinierend; für US- und EU-Käufer ist der Jugendstil-Ikonenstatus und die romantische Geschichte um Emilie Flöge unwiderstehlich.
Provenienz
Sammler-Notiz: WIEN-MUSEUM. Dieses Werk befindet sich dauerhaft im Bestand des Wien Museums und ist nicht verkäuflich. Die Wandtafel dokumentiert es als 'eines der berühmtesten und wertvollsten Gemälde des Museums'. Emilie Flöge war die wichtigste Partnerin in Klimts Leben; ihr Porträt markiert Klimts Durchbruch zur Kombination von Naturalismus und Ornament unter Verwendung von Gold und Silber. Der hypothetische Auktionswert ist rein illustrativ.
Inschriften
Signatur in goldenem Quadrat: 'GVSTAV KLIMT / 19 02'; Wandtafel: 'Neue Wege im Porträt — Emilie Flöge, 1902, Gustav Klimt, Öl auf Leinwand'
Belege