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Hirsch mit Schlappohren – Erlegtes Wildtier des Landgrafen von Hessen-Darmstadt, 1754 – Kupferstich nach Johann Elias Ridinger
RG-2026-010
Werkdaten
Titel
Periode
Technik
Verlag
Ort
Mass (cm)
Rahmen
Zustand
Inschriften
Diesen Hirsch mit Schlappohren haben des Regier: Herrn Landgrafen von Heßen Darmstadt Hochfürstl: Durchl: den 20ten Augl: 1754. in der gegend von Darmstadt geschossen. — Joh. El. Ridinger del. fec. et exc. Aug. Vind. [Tafel-Nr. 63 oben rechts]
Verkauf
Empfohlener Startpreis (CHF)
Status
Draft
Published
Archived
Beschreibungen
Sammler-Note
Johann Elias Ridinger aus Augsburg gilt als der Meister der Jagd- und Tiergraphik des 18. Jahrhunderts – seine Blätter hängen in den Kabinetten europäischer Fürstenhöfe und sind bei Sammlern weltweit gesucht. Was dieses Blatt besonders macht: Es ist kein generisches Tiermotiv, sondern ein präziser historischer Beleg – der genaue Tag der fürstlichen Jagd (20. August 1754), der Name des Landgrafen von Hessen-Darmstadt und die zoologische Besonderheit des Tiers (hängende Ohren als Mutation) sind in Kurrentschrift im Druck selbst festgehalten. Blatt-Nr. 63 verweist auf eine seiner grossen Folgen; die Signatur 'del. fec. et exc.' bestätigt, dass Ridinger das Blatt selbst gezeichnet, gestochen und verlegt hat.
International Appeal
Ridinger-Kupferstiche werden auf internationalen Plattformen wie 1stDibs und Artnet regelmässig zwischen EUR 200 und EUR 1500 gehandelt – Käufer aus Deutschland, England, USA und Japan schätzen vor allem die dokumentarische Schärfe und die fürstliche Provenienz dieser Folgen. Jagd- und Naturkupferstiche des 18. Jahrhunderts sind eine der stabilsten Sammlerkategorien weltweit; Ridinger ist in dieser Nische eine Marke.
Provenienz / Story
Aus einer Zuger Privatsammlung: Dieses Blatt gehört zu den seltenen Ridinger-Stichen, die nicht nur ein Tier zeigen, sondern ein historisches Ereignis festhalten. Der regierende Landgraf von Hessen-Darmstadt liess am 20. August 1754 in der Gegend von Darmstadt einen Hirsch mit der zoologischen Besonderheit hängender Ohren erlegen – und beauftragte Ridinger, den berühmtesten Tierkupferstecher seiner Zeit, mit der Dokumentation. Das Resultat ist ein Blatt, das gleichzeitig Kunstwerk, Jagddokument und naturwissenschaftliche Rarität ist. Über 270 Jahre alt, in sauberer Erhaltung, mit vollständig lesbarer Originalinschrift.
Verkaufstext (DE)
Fotos
(art-v2: sequentieller Index)
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